In verschiedenen Stadtteilen von Zürich ereigneten sich kürzlich mehrere dramatische Zwischenfälle. Am Donnerstagmorgen wurde ein 33-jähriger Mann auf der Uraniastrasse in Stadtkreis 1 bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt, als eine 73-jährige Autofahrerin ihn an einer Zebrastreifenkreuzung erfasste. Trotz medizinischer Erstversorgung durch Schutz und Rettung verstarb der Mann am Abend in einem Spital. Die Stadtpolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang eingeleitet, darunter auch Spezialisten des Forensischen Instituts. Zeugen werden aufgerufen, sich unter Telefon 044 411 71 17 zu melden.
In Winterthur kam es am Mittwochmorgen zu einer Familientragödie: Ein 33-jähriger Schweizer versuchte seinen Vater zu töten und wurde kurz darauf verhaftet. Der schwer verletzte 66-Jährige wurde ins Spital gebracht, während die Hintergründe der Tat noch unklar sind.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich in der Innenstadt Zürichs: Ein Mann wurde um Mitternacht seiner teuren Uhr beraubt. Nach einem Angriff verfolgte der Betroffene einen Dieb, wobei er von einem Passanten unterstützt wurde. Einer der Täter konnte festgenommen werden, während sein Komplize entkam.
Am Dienstag erlebte ein 71-jährige Frau in Kreuzplatz eine schwere Kollision mit einem Lastwagen, woraufhin sie in kritischem Zustand ins Spital gebracht wurde. Die Polizei sucht nun nach Zeugen dieses Vorfalls.
Bei der Stadtpolizei gingen am Samstagabend Meldungen über Schüsse im Bereich des Sechseläutenplatzes ein, bei denen Hülsen einer Schreckschusspistole sichergestellt wurden. Die Ermittlungen zur Täterschaft laufen noch.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Karfreitag in Kriens: Ein 54-jähriger Türke wurde festgenommen, nachdem er in Bülach auf einen Landsmann geschossen hatte. Der Schütze ist dem Opfer bekannt.
Die Polizei hat am Dienstag zwei Ukrainerinnen verhaftet, die ohne gültige Zertifikate kosmetische Behandlungen durchführten und dabei rezeptpflichtige Medikamente illegal verwendeten. Bei einer Hausdurchsuchung wurden diese Substanzen sichergestellt.
Am Wochenende kam es in mehreren Stadtteilen zu Gewaltdelikten, bei denen insgesamt zehn mutmaßliche Täter festgenommen wurden. Einer der Fälle betraf eine Schlägerei im Kreis 1 vor einem Imbisslokal.
Ein Unfall auf der Autobahn in Brüttisellen am Freitagmorgen führte zu Verkehrsbehinderungen, als ein Lastwagenanhänger umkippte und einen Radbagger freigab. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich komplex, da eine Hochspannungsleitung betroffen war.
Schließlich wurde in Zürich ein 35-jähriger Kioskbetreiber festgenommen, der verdächtigt wird, gewerbsmäßig Geldwäsche zu betreiben. Bei einer Kontrolle wurden hohe Bargeldsummen sichergestellt.