In einer jüngst getroffenen Entscheidung haben Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten und des Parlaments beschlossen, die zollfreie Einfuhrmenge von Stahl erheblich zu reduzieren. Ab sofort soll diese auf 18,3 Millionen Tonnen pro Jahr begrenzt werden, was einem Rückgang um rund 47 Prozent entspricht. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf den Druck durch billigere Stahleinfuhren aus Ländern wie China, Indien und der Türkei, die europäische Hersteller bereits unter starken Wettbewerbsdruck setzen. Zusätzlich sind diese Unternehmen mit hohen Energiekosten und US-Zöllen konfrontiert. Die endgültige Umsetzung dieser neuen Regelung bedarf jedoch noch der Zustimmung des gesamten Europaparlaments.