Im ersten Quartal 2026 verzeichnete Givaudan einen Rückgang der Einnahmen, obwohl das organische Wachstum leicht stieg. Negative Wechselkurseffekte führten dennoch zu einem Umsatzrückgang von 5,2 Prozent auf 1,88 Milliarden Franken, wie der Anbieter von Aromen und Duftstoffen für Lebensmittel-, Parfüm- und Haushaltsprodukte am Dienstag bekannt gab. Ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten und Akquisitionen stieg das Wachstum organisch um 2,8 Prozent.
Die organisatorische Wachstumsdynamik hat sich weiter verlangsamt, nachdem Givaudan im vierten Quartal des Vorjahres mit einem organischen Wachstum von 3,2 Prozent unter dem mittelfristigen Zielband von 4 bis 6 Prozent geblieben war. Analysten hatten vorab ein noch geringeres Wachstum von 1,7 Prozent erwartet.
Insbesondere das Aromengeschäft zeigte mit einem organischen Rückgang von 0,4 Prozent eine schwache Entwicklung, während der Duftstoffbereich um 5,9 Prozent zulegte. Givaudan beschreibt die aktuelle Lage als geprägt von geopolitischer Unsicherheit und herausfordernden Marktbedingungen in bestimmten Segmenten. Aufgrund gestiegener Rohkosten plant das Unternehmen für 2026 Preissteigerungen, um den Kostenaufschlag vollständig zu kompensieren.
Trotz der verhaltenen Geschäftsentwicklung bleibt Givaudan bei seinem mittelfristigen Wachstumsziel von 4 bis 6 Prozent für die Jahre 2026 bis 2030. Das Management betont, dass es sich um einen durchschnittlichen Wert handelt und schwächere Perioden durch stärkere Phasen ausgeglichen werden sollen.