Um sicherzustellen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheims St. Martin in Sursee auch während der Bauphase nicht auf warme Mahlzeiten verzichten müssen, ist die Errichtung einer provisorischen Grossküche geplant. Das aktuell genutzte Hauptgebäude des Alterszentrums, das über 55 Jahre alt ist und den heutigen Standards nicht mehr entspricht, wird durch einen Neubau ersetzt (zentralplus berichtete). Während der Übergangszeit ziehen die Bewohnerinnen und Bewohner an die Münsterstrasse um, während eine temporäre Küche im St. Martinsgrund eingerichtet wird.
Diese Anlage in Gastro-Containern soll rund drei Jahre bestehen bleiben und etwa 1,2 Millionen Franken kosten. Sie beinhaltet neben einer grossen warmen und kalten Küche auch Kühl- und Tiefkühlräume sowie zwei Lager, Garderoben mit WC und Duschen, ein Büro für den Küchenchef und einen Sitzungsraum.
Für die Essensauslieferung ist der Einsatz eines strombetriebenen Tuktuks vorgesehen. Das Bauprojekt sieht vor, dass fünf Personen direkt in der Anlage arbeiten werden. Auf dem benachbarten Märtplatz müssen für die Dauer des Provisoriums fünf Parkplätze gesperrt werden. Zwei weitere Parkplätze sind für eine Pressmulde zur Kehrichtentsorgung vorgesehen.
Das Baugesuch, das bis zum 11. Mai aufgelegt ist, nennt November 2026 als voraussichtlichen Baubeginn und Februar 2027 als geplanten Fertigstellungszeitpunkt der Küche, die bis März 2027 einsatzbereit sein soll.
Verwendete Quellen:
Baugesuch bei der Stadt Sursee. Weitere Quellen nicht angegeben.