Michelle Keller berichtet, dass ein Baarer Gaststätte in vier von acht Kontrollen die zulässigen Grenzwerte für Bakterien und Keime deutlich überschritten hat. Eine Strafzahlung wurde fällig. Der Betreiber reagierte mit einer Umgestaltung der Küche.
Gemäß Berichten der Zuger Lebensmittelkontrolleure wurden bei den acht Untersuchungen zwischen 2021 und 2025 in der Hälfte der Fälle erhebliche Mängel im Bereich Lebensmittelhygiene festgestellt. Die Überschreitung von Keimgrenzwerten war dabei «teilweise stark». Laut dem Strafbefehl, zitiert durch die “Zuger Zeitung”, ist eine Busse in Höhe von 1200 Franken sowie zusätzliche Polizeikosten von 300 Franken fällig.
Matthias Fricker, Zuger Kantonschemiker und Leiter der Lebensmittelkontrolle, erläuterte gegenüber der Zeitung, dass die Probleme primär Qualitätsprobleme darstellten. Bei Gesundheitsgefährdungen würden andere Maßnahmen in Kraft treten, wie etwa eine Teilschließung oder vollständige Schließung des Betriebs.
Der Restaurantbetreiber erklärte gegenüber der Zeitung, dass die Küche bereits vor den Kontrollen saniert werden sollte, jedoch Verzögerungen durch Denkmalschutzauflagen entstanden. Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten und Optimierung der Abläufe zeigten sich in einer Nachkontrolle im März keine weiteren Mängel; sämtliche Grenzwerte wurden eingehalten.
Der Grund, warum das betroffene Restaurant nicht namentlich genannt wird, ist im Artikel erläutert.