Nach den ersten Hochrechnungen der Parlamentswahl in Dänemark steht fest, dass kein Lager eine klare Mehrheit erreicht hat. Die Sozialdemokratische Partei unter Regierungschefin Mette Frederiksen ist zwar weiterhin stärkste Kraft, verliert jedoch laut Prognosen erheblich an Sitzen. Ihr bisheriger Koalitionspartner scheint ebenfalls nicht genug Stimmen für eine Mehrheit zu erhalten. Auch die Oppositionsgruppierungen kommen auf keinen klaren Sieg. Die Regierungsbildung könnte somit kompliziert werden, und es bleibt ungewiss, ob Mette Frederiksen ihre Position als Premierministerin behalten kann; sie ist seit 2019 an der Macht.