Im Rahmen einer internationalen Drogenrazzia wurden Anfang Februar vier in Roveredo GR lebende Personen festgenommen, die mutmaßlich Verbindungen zur italienischen Mafia unterhalten. Dies führte zu Diskussionen über deren Aufenthaltsbewilligungen im Kanton Graubünden. Justizdirektor Peter Peyer verteidigte das Vorgehen und betonte, dass die Bewilligungen rechtmäßig erfolgt seien. Er erklärte weiterhin, dass Hinweise auf kriminelle Aktivitäten erst nach der Ausstellung eingegangen waren. Gemäß Schweizer Gesetz ist es nicht vorgesehen, Strafregister systematisch zu überprüfen, sondern nur bei konkretem Verdacht.