Ein umstrittener Reformvorschlag für Frankreichs öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen hat in der Nationalversammlung Diskussionen entfacht. Der Bericht, der von einem Abgeordneten der Rechtaussenpartei «Rassemblement National» erstellt wurde, sieht eine Reduzierung der Ausgaben um eine Milliarde Euro vor.
Der Entwurf schlägt unter anderem die Fusion der Sender France 2 und France 5 vor. Zudem plant er drastische Einsparungen bei Unterhaltungsshows von bis zu 75 Prozent.
Linkspolitiker und gemässigte Parlamentarier üben scharfe Kritik an dem Vorschlag. Die Verantwortlichen von France Télévisions äusserten sich entsetzt und warnten vor einer beispiellosen Schwächung des Service Public.