Ein Bergwanderer ist am Grossen Mythen im Kanton Schwyz ums Leben gekommen, als er zusammen mit einem anderen Wanderer unter eine Lawine geriet. Der Begleiter konnte sich an einem Baum festhalten und überlebte diesen Vorfall. Die beiden Männer begannen ihren Ausflug am Brunni in Richtung Holzegg, wie die Kantonspolizei Schwyz berichtete. Nachdem sie für den Aufstieg mit Seilen ausgerüstet waren, wandten sie sich dem Wanderweg zum Gipfel zu und entschieden sich aufgrund der starken Schneemengen gegen 14 Uhr zur Rückkehr. Beim Abstieg gerieten die beiden schließlich in eine Gleitschneelawine.
Die Ermittlungen zur Identität des Verstorbenen waren am Freitagabend noch im Gange.
In Lauterbrunnen erlag ein 35-jähriger Mann seinen Verletzungen, nachdem er während einer Freeride-Abfahrt von einer Lawine verschüttet wurde. Diese ereignete sich am Schwarzbirg in Isenfluh und betraf zwei Personen auf einer Variantenabfahrt. Nach dem Auslösen eines Schneebretts konnte ein Verschütteter lokalisiert, geborgen und notfallmedizinisch versorgt werden; doch trotz Reanimationsversuchen bestätigte die Polizei den Tod des 35-jährigen Berners.
Auch in der Gemeinde Rüschegg kam es zu einer tödlichen Lawine. Ein 41-jähriger Snowboarder verstarb nach einem Abgang gegen 12:15 Uhr auf der Nordostseite des Bürgle beim Versuch, zur Gantrischhütte abzufahren. Nachdem er von dem Schneebrett mitgerissen wurde, konnten die eingesetzten Rettungskräfte den Mann nur noch tot bergen. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Die Einsätze zogen Spezialisten der Alpinen Rettung Schweiz, mehrere Dienste der Kantonspolizei Bern und Rettungshelikopter nach sich.