Nachdem der April als einer der trockensten Monate seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1864 verzeichnet wurde, mit nur 27 Prozent des normalen Niederschlags an über 80 Messstationen, steht die Schweiz nun vor einem Wetterumschwung. Laut «SRFMeteo» erwartet uns von Montag bis Mittwoch Regen, der allerdings ungleich verteilt ist.
Feuchte Luftmassen aus dem Südwesten bewegen sich in die Schweiz hinein, während an den ersten beiden Tagen Südföhn weht. Die Temperaturen sinken täglich und machen das Wetter am Dienstag und Mittwoch anfällig für Schauer und Gewitter.
Der Montag präsentiert sich mit wechselnd bewölkt und sonnigen Phasen, wobei der Osten die meiste Sonne abbekommt. Die Juranähe erlebt einige Schauer. Interessant ist das Temperaturgefälle: Am Genfersee sind es 16 Grad, am Bodensee dagegen bis zu 23 Grad.
In den Alpen bläst Föhn mit Böen zwischen 40 und 70 km/h. Das Tessin und Unterengadin erreichen rund 20 Grad, während das Oberengadin bei 12 Grad bleibt.
Am Dienstag fällt auf der Nordseite der Alpen vermehrt Regen mit Schauern und Gewittern, die zunächst im Westen beginnen. Die östlichen Föhnregionen bleiben eher trocken. Der Mittwoch bringt Regengüsse, die sich über das gesamte Land ausbreiten.
Besonders nass wird es auf der Südseite der Alpen, wobei im Tessin und Misox 20 bis 60 Millimeter Niederschlag fallen. Am Dienstag liegen die Temperaturen im Norden zwischen 18 und 22 Grad, am Mittwoch sinken sie auf etwa 16 Grad.
Auch in der zweiten Woche bleibt Regen wahrscheinlich täglich möglich. Der Freitag könnte mit dem geringsten Niederschlag enden, doch wie sich das Wetter von Freitag bis Sonntag entwickelt, ist noch ungewiss. An allen Tagen dürfte ein Mix aus Sonne und Wolken bei 18 bis 22 Grad zu erwarten sein.