Der Gemeindepräsident von Crans-Montana wurde erstmals seit der verheerenden Brandausbruch in der Silvesternacht durch die Staatsanwaltschaft befragt. Nicolas Féraud steht im Verdacht des fahrlässigen Tötungs- und Brandstiftungsvorwurfs. Bei seiner Vernehmung in Sitten gaben Opferanwälte an, dass sich Féraud kooperativ zeigte und die meisten Fragen beantwortete. Allerdings wurden wichtige Aspekte wie eine eventuelle Vernachlässigung der Sorgfaltspflicht noch nicht detailliert erörtert.
Féraud berief sich auf die Existenz einer interkommunalen Brandschutzkommission, deren Rolle unklar bleibt. Insbesondere ist es bisher ungeklärt, warum das betroffene Gebäude seit dem Jahr 2019 keine Überprüfungen mehr durchlaufen hat.