Die Bevölkerung wird dringend dazu aufgerufen, beim Umgang mit offenem Feuer im Freien äusserste Sorgfalt walten zu lassen. Dies teilte die kantonale Hauptabteilung Wald und Naturgefahren am Freitag mit. Nur in speziell dafür ausgewiesenen Bereichen dürfen Feuer entzündet werden, wobei eine ständige Aufsicht unerlässlich ist.
Als Begründung für das erhöhte Risiko wurde von den Behörden die anhaltend trockene Witterung der letzten Wochen angeführt. Dazu kommt, dass sich der Boden mit trockenem Laub und Gras aus dem Vorjahr bedeckt hat, was leicht entflammbar ist. Die erwartete Bise könnte die Lage weiter verschlimmern.
Zusätzlich sollten Weggeworfene Zigarettenstummel sowie Zündhölzer unbedingt vermieden werden. Aktuell besteht zwar kein allgemeines Feuerverbot im Wald, doch könnten die Behörden bei anhaltender Trockenheit ein solches Verbot verhängen.
Neben Glarus wird auch in anderen Kantonen wie Schaffhausen, St. Gallen, Uri, Wallis und dem Fürstentum Liechtenstein die Brandgefahr als «erheblich» eingestuft. Im Val Müstair (GR) besteht gar eine grosse Gefahr.
Die Einstufung auf der dritten von fünf Gefahrenstufen bedeutet ein erhebliches Risiko.
SRF 4 News, 01.05.2025, 09:30 Uhr; sda/harm;sche;noes