Die International Energy Agency (IEA) hat detaillierte Informationen zur Freisetzung ihrer Notfallölreserven bereitgestellt. Insgesamt umfassen diese Reserven 411,9 Millionen Barrel. Laut einer Mitteilung der IEA stammen 271,7 Millionen Barrel aus staatlichen Beständen; der Rest kommt von Industrieanbietern und weiteren Quellen. Von den freigegebenen Mengen sind 72 Prozent Rohöl, während die verbleibenden 28 Prozent Ölprodukte darstellen.
Die Freisetzung der Reserven ist regional unterschiedlich gestaltet: Bestände aus Asien und Ozeanien sind unverzüglich zugänglich, während jene aus Europa sowie Nord- und Südamerika erst gegen Ende März auf den Weltmarkt gelangen. Diese koordinierte Aktion wurde am 11. März beschlossen mit dem Ziel, Stabilität in die globalen Ölmärkte zu bringen.