Erstmals seit dem Höhepunkt der Corona-Krise im Jahr 2020 erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) für das Jahr 2026 einen Rückgang in der globalen Nachfrage nach Rohöl. Dieser Abschwung wird auf den Ölpreisschock zurückgeführt, der durch den Konflikt im Iran ausgelöst wurde und somit das Wachstum der Nachfrage beendet hat. Die IEA weist darauf hin, dass sich die Prognosen für den weltweiten Ölverbrauch grundlegend verschoben haben, wobei ein Rückgang um durchschnittlich 80’000 Barrel pro Tag erwartet wird.
Der Konflikt hat zudem massive Auswirkungen auf den Transport von Rohöl durch die Straße von Hormus und führte laut der IEA zur größten Versorgungsunterbrechung in der Geschichte.