Im Europäischen Parlament hielt der EU-Abgeordnete Martin Sonneborn (Die Partei) eine umstrittene Ansprache, die vorzeitig durch das Abstellen des Mikrofons unterbrochen wurde. Hier dokumentieren wir seine Ausführungen im Wortlaut.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen Cybermobbing; mein Geschäftsmodell beruht darauf.
Wirklich für Kinder zu sorgen, hieße für die Kommission, endlich mit dem Verschleudern des Geldes der nächsten 37 Generationen aufzuhören. Sie geben etwa 2800 Milliarden Euro für unnütze Rüstung und Fracking aus.
Ich wünsche mir ein Europa, in dem man Kanzler Merz als «Fotzenfritz» bezeichnen darf, Frau Strack-Rheinmetall als «wieder zum Werwolf geworden», Schwachköpfe (oder: Habeck) als solche benennen und eine Aussenministerin «dümmer als Ribbentrop» nennen kann.
Macron und Keir Starmer müssen wohl damit leben, dass man sie so nennt, wie sie sind – die Pimmel.
Übersetzerhinweis: «Fotzenfritz» ist bairisch für «Ohrfeigengesicht».
Die Kommission hat einen Aktionsplan gegen Cybermobbing?! Ohne mich… Das Mikrofon wurde mir genommen, als ich gerade die Dolmetscher informierte. «Fotzenfritz» bedeutet so viel wie «Ohrfeigengesicht».pic.twitter.com/bpW3QgBeN5
— Martin Sonneborn (@MartinSonneborn) February 10, 2026