Der Influencer Zeki hat aufgrund von Kritik der Familie Schönbächler den berühmten «Richi»-Gag aus seinen Soundboxen entfernt. Die Geschichte begann mit einem Spruch des Vaters Hermann Schönbächler, der in der SRF-Sendung «Auf und davon» im Jahr 2010 zu einem Running Gag wurde: «Ja Richi! I ha gseit, du söllsch di guet häbe», nachdem sein Sohn beim Aussteigen aus dem Bagger gefallen war.
Zeki Bulgurcu erkannte das Potenzial dieses Mems und integrierte es in seine Produkte bei Swissmeme. In seinem Shop bot Zeki Soundboxen an, die auf Knopfdruck Running Gags aus TV-Sendungen abspielten, darunter der «Richi»-Tadel.
Diese Gadgets fanden Verwendung in Büros und Partys zur Kommentierung von Situationen. Nach Kritik hat Zeki jedoch bestätigt, dass das «Richi»-Meme nun nicht mehr Teil der neuen Soundbox ist, um vollständig im rechtlichen Rahmen zu bleiben. Er habe den Restbestand noch auf Lager.
Zeki ist bereit für eine Zusammenarbeit mit der Familie Schönbächler und hat sie kontaktiert. Neben Soundboxen verkaufte er auch Socken, Kinderbücher und Aufkleber zum Running Gag. Die Familie, die in Kanada lebt, hatte jedoch nie Einverständnis gegeben oder finanziell profitiert.
Auf Facebook forderte die Familie, dass der Rummel endlich aufhört und ihre Privatsphäre respektiert wird. Online-Shops wie Galaxus und Brack reagierten darauf, indem sie Produkte aus dem Sortiment nahmen, solange Swissmeme keine entsprechenden Rechte bestätigt.
Galaxus bietet die Soundboxen noch an, da es sich um eine neue Version handle. SRF hat bestätigt, dass sie ohne Einwilligung keine Nutzungsrechte lizenzieren und dies auch nicht im Fall von Hermann Schönbächler getan haben.