Donald Trump steht unter Druck, da Iran weiterhin die Strasse von Hormuz blockiert. Der Auslandredaktor Andreas Rüesch erklärt die verbleibenden Optionen.
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Am vergangenen Samstag trat US-Präsident Donald Trump selbstbewusst vor die Presse. Er betonte, mit Iran werde nicht verhandelt, und er wolle auch keine Feuerpause: «Das macht man nicht, wenn man die andere Seite gerade auslöscht.» Am Abend desselben Tages setzte er der iranischen Führung ein Ultimatum: Innerhalb von 48 Stunden müsse die Blockade der Strasse von Hormuz beendet sein, andernfalls würden US-Kräfte iranische Kraftwerke angreifen.
Die Drohung könnte Wirkung gezeigt haben. Noch bevor das Ultimatum abgelaufen war, verkündete Trump, es seien Gespräche geführt worden, weshalb Iran weitere Tage Zeit eingeräumt werde. Die iranische Führung bestreitet jedoch entschieden, dass solche Verhandlungen stattgefunden hätten.
Die USA verlegen bereits Bodentruppen in den Nahen Osten, um sich verschiedene Optionen zu wahren. Denn die Blockade von Hormuz treibt die Preise hoch und bringt Trump vor den heimischen Zwischenwahlen unter Druck. In dieser Ausgabe von «NZZ Akzent» analysiert Andreas Rüesch, welche Möglichkeiten Iran und den USA noch bleiben.
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