Nach den Protestaktionen zu Beginn des Jahres hat das iranische Regime erneut zwei Männer hingerichtet. Die Nachrichtenagentur Fars, die vom Staat betrieben wird, berichtete, dass der höchste Gerichtshof die Todesstrafen gegen die beiden Angeklagten bestätigt habe.
Die Justiz beschuldigt sie, gemeinsam mit anderen in einen als militärisch eingestuften Standort der paramilitärischen Basidsch-Miliz in Teheran eingedrungen und dort Feuer gelegt zu haben. Kritiker äußern Bedenken über ein hastig geführtes juristisches Verfahren, bei dem Geständnisse erpresst und Beweise vernachlässigt wurden. In diesem Zusammenhang wurde bereits vor einer Woche ein weiterer Mann hingerichtet.