Nachdem Mark Zuckerberg mit dem Metaversum erhebliche Investitionen verloren hat, fordert er eine aggressivere Firmenkultur. Die Auswirkungen spüren die Mitarbeiter von Meta in Zürich besonders deutlich. Viele Führungskräfte sind 2025 ausgeschieden, darunter drei leitende Direktoren. Ihre Abgänge wurden häufig mit Kritik an Chaos und Druck begründet, sowie einem Mangel an Integrität und Verantwortungsbewusstsein. Die NZZ erreichte trotz einer umfassenden Vorwürfeliste keine Stellungnahme von Metas Pressestelle. Dies ist für große Tech-Unternehmen nicht unüblich. Meta hat zudem die PR-Arbeit im deutschsprachigen Raum reduziert, was Kommunikation erschwert. Aufgrund strenger Schweigeverträge und fehlender Whistleblower-Schutzgesetze in der Schweiz sind Insider gezwungen, anonym zu bleiben. Britta Hummel, ehemalige Ingenieurin bei Meta Zürich, kritisiert in einem Blog die zunehmend toxische Unternehmenskultur. Trotz guter Bezahlung und attraktiven Börsenoptionen haben viele Mitarbeiter die frühere positive Atmosphäre vermisst, geprägt von Motivation und Kollegialität. Das Büro in Zürich, das 2016 aus dem Spin-off Zurich Eye entstand, beschäftigte sich hauptsächlich mit