Der Prozess gegen den gestürzten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro nimmt in den USA seinen Fortgang. Zum zweiten Mal trat Maduro am Donnerstag vor einem Gericht in New York auf. Er beantragte die Einstellung des Verfahrens aus formalen Gründen, da es Unstimmigkeiten bei der Finanzierung seiner Verteidigung gibt. Maduros Anwälte streben an, dass die Kosten durch venezolanische Staatsgelder gedeckt werden, was vom zuständigen Richter abgelehnt wurde. Die USA beschuldigen Maduro des Engagements im internationalen Drogenhandel. Vor etwa drei Monaten wurden er von US-Spezialkräften festgenommen und in die Vereinigten Staaten gebracht.