Nach erheblicher Kritik hat Michael Rousseau, der Chef von Air Canada, seinen Rücktritt bekannt gegeben. In Kanada, einem zweisprachigen Land, war kürzlich eine Debatte über seine Französischkenntnisse entbrannt. Der CEO geriet zuletzt in die Schlagzeilen, als er nach dem Tod zweier Piloten der Air Canada bei einer Kollision auf einem Flughafen in New York hauptsächlich auf Englisch kondolierte. Premierminister Mark Carney äußerte Enttäuschung und kritisierte Rousseaus mangelndes Urteilsvermögen sowie Mitgefühl.
Rousseau gab an, dass er trotz jahrelanger Sprachkurse nicht ausreichend Französisch sprechen könne. Er entschuldigte sich mehrfach für diese Situation.