Zug. Nach einem genehmigten Treffen für Autotuner auf dem Stierenmarktareal hat die Zuger Polizei mehrere Fahrzeuge ins Visier genommen und beanstandet. Die Medienstelle der Strafverfolgungsbehörden informierte, dass technische Mängel wie modifizierte Abgasanlagen sowie vermutetes Software-Tuning geprüft wurden.
Rund 350 Autos nahmen am Samstag an dem Event teil. Über den ganzen Tag verteilt untersuchten Einsatzkräfte der Bereitschafts- und Verkehrspolizei in Zusammenarbeit mit Fachleuten des Strassenverkehrsamtes etwa 30 Fahrzeuge eingehend.
Vier Autos wurden wegen abgeänderter Abgasanlagen, die oft zur Leistungsverbesserung oder Soundoptimierung dienten, stillgelegt. Diese Veränderungen führten zu einer Verschlechterung des Emissionsverhaltens und somit zum Verlust der Betriebserlaubnis. Die beanstandeten Teile wurden entfernt.
Des Weiteren sicherte die Polizei fünf Sportwagen, bei denen das Verdacht auf unerlaubtes Software-Tuning am Steuergerät besteht. Solche Modifikationen zielen darauf ab, Leistung und Effizienz von Verbrennungsmotoren zu erhöhen.
Drei weitere Fahrzeuge wiesen entweder Mängel in der Betriebssicherheit oder im Regelfall auf. Die Lenker, Männer zwischen 20 und 53 Jahren aus den Kantonen Zug, Aargau, St. Gallen, Solothurn, Graubünden, Bern sowie Zürich, erhielten Anzeigen. Sie müssen ihre Fahrzeuge nun beim zuständigen Strassenverkehrsamt erneut vorführen.
Quellen: Medienmitteilung der Zuger Polizei