Die Schweiz hat im Jahr 2025 einen Rekord bei den Entnahmen von Blutstammzellen erreicht. Laut einer Mitteilung von Blutspende SRK Schweiz am Dienstag wurden insgesamt 105 Spenden gezählt, was einen neuen Höchstwert darstellt. Die Nachfrage nach diesen Spenden bleibt bestehen.
Überdies haben sich mehr als 11’000 neue Personen registriert, sodass das Schweizer Register Ende des Jahres 199’783 Einträge umfasste, was einem Wachstum von 4,7 Prozent entspricht. Eine besonders starke Zunahme wurde bei jüngeren Menschen beobachtet: Unter den Neuregistrierten waren 27 Prozent unter 30 Jahre alt.
Für Schweizer Patientinnen und Patienten wurden im selben Jahr 198 unverwandte Transplantate vermittelt, wovon nur zwei Spenden aus der Schweiz stammten. Die internationale Vernetzung bleibt demnach von entscheidender Bedeutung.
Trotz regionaler Engpässe bei der Blutversorgung im Sommer und gegen Jahresende, insbesondere in der Gruppe 0 negativ, blieb die Versorgung stabil. Der Bedarf an roten Blutkörperchen ging um 1,6 Prozent zurück, während jener für Plättchenkonzentrate um 3,9 Prozent stieg.
Die Sicherheit von Blutspenden bleibt auf einem hohen Niveau. Selbst zwei Jahre nach der Einführung einheitlicher Spenderkriterien, unabhängig von sexueller Orientierung, wurde kein erhöhtes Infektionsrisiko festgestellt. Zudem ermöglichen seit Februar 2026 Anpassungen bei den Ausschlussregeln zur Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit mehr Menschen das Blutspenden.