Die Ukraine hat bekannt gegeben, dass die Reparaturen an der Druschba-Erdölleitung erfolgreich durchgeführt wurden und diese nun wieder betriebsbereit ist. Dies wurde vom ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski verkündet. Er fügte hinzu, dass die Freigabe eines EU-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro für den Öltransport eine Bedingung darstellt.
Ungarn hatte zuvor einen solchen Kredit blockiert, da es seit Januar kein russisches Erdöl mehr über diese Leitung erhält. Die Ursache für die Unterbrechung war ein Drohnenangriff Russlands auf die Pipeline im Januar, wie von der Ukraine berichtet.
Es bleibt ungewiss, ob Ungarn seine Blockadehaltung aufheben wird, da es sich bislang noch nicht offiziell dazu geäußert hat.