Ende April führten Schweizer Strafverfolgungsbehörden eine umfangreiche Aktion zur Bekämpfung von vermuteter Geldwäsche und Drogenkriminalität durch. Es wurden zahlreiche Hausdurchsuchungen in verschiedenen Kantonen durchgeführt, bei denen fünf Personen in Zürich festgenommen wurden, wie die Behörden bekanntgaben.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen stand ein international agierender Finanzdienstleister. Es wird vermutet, dass dessen Verantwortliche über Jahre hinweg Millionenbeträge aus Drogenhandel und Betrug ins Ausland transferierten und die Herkunft dieser Gelder durch den Einsatz von Kryptowährungen sowie gefälschten Dokumenten verschleierten.
Die Operation erfolgte in Zusammenarbeit mit Behörden aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, Nigeria, der Europol und der US-amerikanischen Anti-Drogenbehörde.