Die Schweizer Armee plant den Erwerb von 36 F-35A-Kampfjets, mit einem Vertragsabschluss im September 2022 bei Lockheed Martin. Die Lieferung der ersten Maschine ist für 2027 geplant, trotz potenzieller Mehrkosten. In Emmen sorgt der Einsatz dieser Jets ab 2032 für Diskussionen, da sie um rund drei Dezibel lauter als die heutigen F/A-18 sein werden, aber weniger häufig fliegen sollen (1090 Starts und Landungen pro Jahr). Ein erfahrener Linienpilot äußert Bedenken über das erhöhte Risiko eines Absturzes aufgrund der 30 Tonnen schweren, einmotorigen F-35. Er hebt hervor, dass die fehlende Antriebsredundanz bei Vögeln im Triebwerk zu schweren Schäden und einem unkontrollierten Absturz führen könnte. Die Armee weist jedoch darauf hin, dass die Sicherheitsstandards von Kampfflugzeugherstellern unabhängig von der Anzahl der Triebwerke eingehalten werden müssen. Der Bürgerverband in Emmen ist besorgt über das Absturzrisiko und fordert Maßnahmen zur Risikominimierung, wie den Verzicht auf riskante Manöver über Wohngebieten. Die Gemeinde verlangt finanzielle Unterstützung für Infrastrukturprojekte und eine detaillierte Darlegung der Sicherheitsmaßnahmen im Plangenehmigungsverfahren. Die Armee betont die Notwendigkeit des Flugplatzes Emmen für die Verteidigungsfähigkeit, trotz der Herausforderungen durch die hohe Siedlungsdichte. Das Mitwirkungsverfahren am 18. Mai wird erwartet, dass es zahlreiche Rückmeldungen gibt, da viele Anwohner sich nicht mit dem neuen, lauteren Jet anfreunden können.