Im Jahr 1999 verursachte Susi, ein ausgebüxtes Känguru aus dem Zoo Emmen LU, großes Aufsehen. Ähnlich wie das kürzlich entflohene Pfauenpaar in Basel sorgte sie für einen unvergesslichen Fall. SRF hat viele Archivvideos und -aufnahmen digitalisiert und auf Plattformen wie YouTube und TikTok veröffentlicht, darunter auch die Geschichte von Susi.
Die Flucht von Susi wurde im “Schweiz aktuell”-Beitrag thematisiert: Sie hatte nicht nur das Kängurugebiet verlassen, sondern ihre Artgenossen zurückgelassen. Laut Zoodirektor erhielt Susi Unterstützung bei der Flucht, indem Menschen ein Tor öffneten.
Anwohner zeigten sich humorvoll in ihrer Befragung: “Wir haben sie gejagt”, sagte ein junger Mann, doch Susi entkam ihm mit ihrem schnellen Tempo. Ein besonderes Highlight des Beitrags war der Einsatz eines Kameramanns, der durch das Feld sprang, um die Perspektive von Susi einzunehmen.
Am nächsten Tag berichtete “10 vor 10” ähnlich spannend wie die TV-Serie “Aktenzeichen XY”. Ein Fahndungsbild mit dem vollen Namen des Kängurus wurde präsentiert, und es erfolgte eine Rekonstruktion der Ereignisse: Susi flüchtete und tauchte erst am nächsten Tag aufgrund eines Hinweises in einem privaten Garten wieder auf.
Die Verfolgungsjagd begann daraufhin. SRF übertrug live die dramatische Festnahme. Begleitet von Musik aus der Sendung “Skippy, das Buschkänguru”, erlebten Zuschauer den anstrengenden Einsatz des Zoodirektors Toni Röösli.
In ihrem Garten hoppend, machte Susi es ihren Verfolgern schwer. Nach 30 Stunden Flucht wurde sie schließlich gefasst und abgeführt.
Der Moderator Stephan Klapproth beschloss das Thema mit einem Wechsel zu den Wettervorhersagen: “Etwas sprunghaft ist auch dasWettermorgen Abend.” Regionaljournal Basel, 13.4.2026, 12:03 Uhr.