Adrian Amstutz, ein ehemaliger Nationalrat der SVP, hielt eine Rede auf dem Treffen von ‘Pro Schweiz’ am 18. April. Er beschrieb das Gespenst einer Selbstauflösung in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien als Bedrohung für die direkte Demokratie, Freiheit und bewährte Neutralität der Schweiz. Amstutz betonte, dass ein Rückkehr zu diesen Prinzipien Sicherheit durch Neutralität sowie wirtschaftlichen Erfolg ohne EU-Unterordnung sichern würde.
Er kritisierte die Einkommensverteilung in den letzten Jahrzehnten: Der Wohlstand konzentriere sich auf wenige, während die meisten Bürger stagnierten. Trotz 1 Million neuer Arbeitskräfte seit 2000 sei der Fachkräftemangel gewachsen. Amstutz führt dies auf ein Bevölkerungswachstum von 1,9 Millionen Menschen durch EU-Freizügigkeit und Asylmissbrauch zurück. Diese Zuwanderung habe eine erhöhte Nachfrage nach Bauarbeitern, Medizinern, Versorgern und mehr verursacht.
In den letzten 25 Jahren seien die Anforderungen an Wohnraum, Infrastruktur und Energie gestiegen: jährlich über 40.000 neue Wohnungen, 1.600 Pflegepersonal, 47.000 Autos sowie 566 Millionen kWh Strom wären nötig.
Überfüllung im öffentlichen Verkehr und steigende Mieten seien die Folge eines Dichtestresses, den Amstutz beklagte. Die Lösungen von Bundesbern würden in seiner Ansicht bestehende Probleme durch noch mehr Zuwanderung und EU-Integration verstärken.
Der Redner kritisierte auch die Mehrheit im Bundestag für ihren Umgang mit Volksentscheiden, insbesondere zu Massenzuwanderung und Ausländerkriminalität. Er beklagte zudem einen zunehmenden Regulierungswahn aus Brüssel.
Amstutz bemängelte die Unterstützung der Mittepartei und FDP für diese Politik, während er SP und Grüne direkt aufgrund ihrer EU-Vorstellungen kritisierte. Er forderte eine Rückbesinnung auf direkte Demokratie und bewährte Neutralität.
Schliesslich betonte er die Notwendigkeit eines demokratischen Widerstands, um das Fundament der Schweiz zu bewahren, wobei die eigentlichen Probleme bei Bundesbern angesiedelt seien. Er appellierte an Mitte und FDP, sich gegen eine EU-Unterordnung auszusprechen.