Ein tragischer Unfall ereignete sich am Karfreitag auf dem Gipfel des Grossen Mythen, bei dem zwei junge Männer von einer Lawine erfasst wurden. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Schwyz kam dabei ein Mann ums Leben.
Die beiden Berggänger waren vom Brunni in Richtung Holzegg gestartet und hatten sich dann weiter mit Seilen auf den normalen Wanderweg zum Gipfel begeben. Aufgrund der erheblichen Schneemassen beschlossen sie gegen 14 Uhr, die Tour abzubrechen und umzukehren.
Während des Abstiegs wurden die beiden von einer Gleitschneelawine überrascht. Einer konnte sich an einem Baum festhalten und sich selbst aus den Schneemassen befreien. Sein Begleiter wurde jedoch über eine Felswand in die Tiefe gerissen und verstarb noch an der Unfallstelle.
Die Identität des Verstorbenen wird derzeit ermittelt, während die Staatsanwaltschaft Schwyz gemeinsam mit der Kantonspolizei Schwyz Untersuchungen zum Bergunfall führt. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten wurden zwei Hubschrauber eingesetzt. Zudem waren ein Care Team, Patrouillen und die Alpine Einsatzgruppe der Polizei im Einsatz, unterstützt von einem Hundeführer der Alpine Rettung Schweiz.