Nach wochenlangen Debatten hatten die Senatoren am Freitagmorgen (Ortszeit) einen Teilhaushalt für das Ministerium für Innere Sicherheit verabschiedet. Eine Zustimmung des Repräsentantenhauses war jedoch erforderlich, um den über 40 Tage andauernden Teile-Shutdown zu beenden und die langen Wartezeiten an Flughäfen im Land zu verringern.
In einer ungewöhnlichen Aktion erklärte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag seine Absicht, die Bezahlung der Beamten per Dekret durchzusetzen. Er ordnete seinem neuen Minister Markwayne Mullin an, die Mitarbeiter «unverzüglich zu bezahlen, um dieser Notsituation zu begegnen und dem Chaos der Demokraten an den Flughäfen schnell ein Ende zu setzen». Dazu solle sich der Ressortleiter mit dem Haushaltsamt abstimmen, wie es im Dekret heißt.
Im Mittelpunkt steht dabei ein politischer Streit um die Finanzierung des Ministeriums für Innere Sicherheit. Diesem gehört die Transportation Security Administration (TSA) an, welche für die Flughafensicherheit verantwortlich ist. Da die Weiterfinanzierung noch nicht geklärt ist, können TSA-Mitarbeiter keine Bezahlung erhalten.
Aufgrund des Mangels an Arbeitskräften müssen Passagiere an den Flughäfen mit langen Wartezeiten rechnen. Am Freitagnachmittag (Ortszeit) warten Passagiere am George Bush Intercontinental Airport in Houston zwischen 140 und 150 Minuten für die Sicherheitskontrolle. Der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport riet Fluggästen, «mindestens vier Stunden oder länger» für die Kontrolle einzuplanen.
SRF 4 News, 27.03.2026, 06:00 Uhr
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