Ein teures Insekt. Einige Banknoten haben sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt, obwohl sie schon lange nicht mehr im Umlauf sind. Dazu gehört die Ameise oder s «Ameisi». Auf dem 1000-Franken-Schein der sechsten Banknotenserie war 1976 der Psychiater, Neurologe und Entomologe Auguste Forel abgebildet. Der Wissenschafter war für seine Studien über die Gehirnstrukturen des Menschen und der Ameisen berühmt. Der Schein ist seit dem Jahr 2000 kein offizielles Zahlungsmittel mehr, doch der Spitzname «Ameise» für den höchsten Nennwert ist immer noch geläufig.
Berner Erfindung aus dem Jahr 1492. Der Chronist Valerius Anshelm erklärte das Wort volksetymologisch mit Bëtz «Bär», dem Wappentier des Kantons. Dieses war auf der Rückseite der Münze aufgeprägt. Das spricht für das Selbstvertrauen des Stadtstaates, der in den folgenden Jahrhunderten unermesslichen Reichtum anhäufte. Die Herrlichkeit hatte 1798 nach der Niederlage gegen Napoleon ein Ende. Frankreich liess das gesamte Staatsvermögen der Republik Bern beschlagnahmen, 6 Millionen Francs in bar und 18 Millionen in Schuldverschreibungen. Auch die Namensgeber des Batzens, die Bären aus dem Bärengraben, wurden nach Paris verschleppt.
Kämpferin für das Bargeld. Die Rentnerin aus Bonaduz (GR) regt sich darüber auf, dass man seit kurzem im Kanton Graubünden beim Postautochauffeur nicht mehr mit Bargeld bezahlen kann. Mit dieser neuen Regelung würden nicht nur Rentner, sondern auch Menschen mit einer Beeinträchtigung und Kinder benachteiligt. Innert kurzer Zeit hat Caminada8000 Unterschriften für eine Petition gesammelt, die sie bei der Bündner Regierung eingereicht hat. Inzwischen ist auch die kantonale SVP aufs bargeldlose Postauto aufgesprungen. Man darf gespannt sein, wie lange es in diesem Fall dauert, bis die Verantwortlichen zurückkrebsen.
Der Franken der Sister Republic. Sowohl der US-Dollar als auch der Schweizerfranken blicken auf eine lange Tradition zurück. Doch was war zuerst? Der Schweizerfranken wurde 1850 als Währung eingeführt, der US-Dollar bereits 1792. Trotzdem ist der Franken älter. Der US-Dollar entstand in seiner heutigen Form erst 1861/62 nach dem Sezessionskrieg. Einfacher zu beantworten ist die Frage, welche Währung härter ist. Dafür genügt ein Blick auf die Devisenmärkte.
Oberste Schirmherrin über das Schweizer Geld. Teil der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) ist die Eidgenössische Münzstätte Swissmint, die 2025 die Sondermünze «100 Jahre 100-Franken-Vreneli» herausgab. Beim Verkauf des auf 2500 Stück limitierten Goldvrenelis kam es zu IT-bedingten Störungen, sprich der Online-Shop brach angesichts des riesigen Interesses zusammen. So wurden 150 Münzen verkauft, die es gar nicht gab. Mehrere Betroffene reichten daraufhin Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft ein. Die Abklärungen führten zu keinem Ergebnis. Dennoch zog die Finanzverwaltung Konsequenzen. Mitarbeiter von Swissmint und der EFV dürfen ab sofort nicht mehr an bestimmten Sondermünzen-Vergaben teilnehmen.
Berühmtester Geldfälscher der Schweiz, der schon zu seiner Zeit (1845–1880) eine grosse Faszination ausübte: Im Wallis fälschte er jahrelang 20-Rappen-Münzen, die er teilweise spontan an die Armen verteilte. Seine Falsifikate machten zeitweise bis zu einem Drittel des regionalen Geldumlaufs aus. Um Farinet ranken sich zahlreiche Geschichten, die in Büchern und Filmen verewigt wurden. 1880 starb Farinet auf der Flucht in Saillon unter nie ganz geklärten Umständen. Bis heute ist Farinet dort eine Legende: In Saillon befindet sich ein kleiner Weinberg, der seinen Namen trägt.
Bekannteste Goldmünze der Schweiz. Eigentlich heisst Vreneli Rosa. Modell für die Figur auf der 1897 erstmals geprägten Goldmünze mit einem Nominalwert von 20 Franken war nämlich die Bäuerin Rosa Tännler (1879–1946) aus Gadmen im Berner Oberland. Der Neuenburger Künstler Fritz Ulysse Landry stellte mit der jungen Frau allegorisch die Schweiz dar. Warum die Münze im Volksmund von Beginn an Vreneli genannt wurde, bleibt ein Geheimnis. Auch fast 130 Jahre nach seiner ersten Prägung ist das Goldvreneli immer noch für einen Skandal gut, siehe Eidgenössische Finanzverwaltung.
Hofer, Polo:Keiner hat die Nöte eines ständig um einen Stutz angepumpten Menschen eindringlicher besungen als Polo Hofer (1945–2017) mit seiner Band Rumpelstilz. Im Song «Kiosk» aus dem Jahr 1976 fragt er: «Bini Gopfried Stutz e Kiosk? Oder bini öppen e Bank?Oder gseehni uus wines Hotel? Oder wine Kasseschrank?» Reich wurde der Mundartsänger durch das Lied jedoch nicht. Da es deutliche Ähnlichkeiten zum Song «Dixie Chicken» der Band Little Feat gab, wurden sämtliche Einnahmen den Autoren von Dixie Chicken zugesprochen.
Ersetzt zunehmend das Portemonnaie. Mit der Einführung von Apple Pay im Jahre 2014 hat der amerikanische Tech-Riese digitalen Zahlungssystemen zu neuer Dynamik verholfen und das Bargeld in die Defensive gedrängt. Bei vielen Detailhändlern, aber auch im öV oder bei Parkautomaten ist die Bezahlung mit dem Smartphone selbstverständlich geworden.Das Mobiltelefon ist inzwischen das meistgenutzte Zahlungsmittel in der Schweiz.Bereits 31 Prozent aller Transaktionen erfolgen auf mobilen Geräten. Vor sechs Jahren lag dieser Anteil bei gerade einmal 3 Prozent. Das iPhone als Zahlungsmittel wird von Verteidigern wie Richard Koller oder Berta Caminada kritisch beäugt.
Wie das Sparkässeli ist die Jasskasse in der Schweiz sehr beliebt. Egal, ob man den finanziellen Grundstock für die Karriere des Göttikinds legt oder für eine verlorene Partie des Kartenspiels zur Kasse gebeten wird: Das Zahlen eines Obolus in eine mehr oder weniger originell gestaltete Jasskasse ist sinnlicher als eine App wie Twint oder das Abfotografieren eines QR-Codes.
Verteidiger des Bargeldes und der Freiheit ganz allgemein. Der ehemalige SVP-Politiker aus Bätterkinden (BE) steckt hinter derBargeld-Initiative, über die wir am 8. März abstimmen. Mit seiner «Freiheitlichen Bewegung Schweiz» hat er die nötigen Unterschriften gesammelt und das nötige Geld für den teuren Abstimmungskampf aufgebracht. Koller, der nie ohne Bargeld aus dem Haus geht, ist ein Mann der Tat. Im November 2025 hat er eine Beschwerde gegen den Zürcher Weihnachtsmarkt (siehe Z wie Zürich) eingereicht, der an den Ständen nur noch Kartenzahlungen und Twint akzeptieren wollte.
Mischung verschiedener Metalle bei der Münzprägung. Statt reinem Gold, Silber oder Kupfer kamen standardisierte Kombinationen (meist Silber mit Kupferanteilen) zum Einsatz, um die nötige Härte und Haltbarkeit für den Alltagsgebrauch zu gewährleisten. Die Kontrolle des Metallgehalts sollte Fälschern wie Joseph-Samuel Farinet die Arbeit erschweren. Gleichzeitig sicherte die Legierung die konstante Qualität und die internationale Akzeptanz des Frankens als stabiles Zahlungsmittel. Die Legierung hat sich im Laufe der Jahre geändert. So besteht der Fünfliber heute aus 75 Prozent Kupfer und 25 Prozent Nickel. Bis 1967 bestand er aus 83,5 Prozent Silber und einem Kupferanteil von 16,5 Prozent.
Begründet mit dem Bundesgesetz über das eidgenössische Münzwesen vom 7. Mai 1850. Mit diesem Gesetz wurde der Franken offiziell als Währung der Schweiz eingeführt. Zuvor herrschte ein Währungschaos. Je nach Kanton zahlte man in Gulden, Angster, Taler, Rappen, Batzen, Dukaten und so weiter. Der junge Bundesstaat wollte deshalb eine eigene Währung – doch welche? Die Romandie und Basel plädierten für den französischen Franken, die restliche Deutschschweiz für den süddeutschen Gulden. Der Basler Bankier Johann Jakob Speiser, der vom Bundesrat zum Experten für die Durchführung der Münzreform gewählt wurde, plädierte für den Franken. Vor allem die Ostschweiz und Zürich befürchteten wirtschaftliche Nachteile und wehrten sich mit Unterschriftensammlungen gegen den Entscheid. Ohne Erfolg: Der Franc war international viel angesehener als der Gulden und wird inzwischen auch in Zürich heiss geliebt.
Diminutiv von Note. Signalisiert dieenge und emotionale Beziehung der Schweiz zu ihrer Währung und zum Geld. Der Begriff Nötli ist immer positiv besetzt und wird niemals als Verkleinerungsform von Not verwendet. Er wird unabhängig vom Wert der jeweiligen Banknote benutzt, also auch für das Tausender-Nötli, den wertvollsten Geldschein in der Schweiz. Typisch ist die Verkleinerungsform auch für Münzen mit Rappen-Werten: Föiferli, Zwänzgerli, Füfzgerli. Entgegen einem weit verbreiteten Irrtum im Ausland ist der Diminutiv für Franken («Fränkli») im Dialekt dagegen ungebräuchlich und wird vorwiegend von deutschen Touristen benutzt. Üblich ist Stützli für Stutz. Zu beobachten war die Verniedlichung schon im 19. Jahrhundert, beim Goldvreneli.
Im Gegensatz zu vielen EU-Ländern kennt die Schweiz theoretisch keine Obergrenze für die Bezahlung mit Bargeld. Doch ganz so locker können die Tausender hierzulande auch nicht mehr auf den Tisch gelegt werden. Seit 2016 unterliegen Bargeldtransaktionen ab 100 000 Franken dem Geldwäschereigesetz. Händler, die Barzahlungen von über 100 000 Franken entgegennehmen, müssen die gleichen Sorgfaltspflichten beachten wie Finanzintermediäre. Insbesondere betroffen sind Kunst-, Edelmetall-, Edelstein-, Auto- und Immobilienhändler sowie Auktionshäuser.
Bezeichnung für eine Zahlungsunfähigkeit oder einen geschäftlichen Bankrott: Der Begriff findet sowohl als Substantiv als auch adjektivisch («pleite sein») Verwendung. Etymologisch entstammt das Wort dem Jiddischen: Pelete bedeutete ursprünglich «Flucht», was sich im 19. Jahrhundert auf Schuldner bezog, die sich ihren Gläubigern durch Entweichen entzogen. Heute wird der Begriff über den finanziellen Kontext hinaus auch für allgemeine Fehlschläge verwendet. Davon abgeleitet ist der umgangssprachliche Ausdruck Pleitegeier: Dieser geht jedoch nicht auf den Greifvogel zurück, sondern hat sich aus dem Begriff Pleitegeher herausgebildet – als Bezeichnung für Personen, die in den Konkurs gehen.
Aus der Finanzwelt nicht mehr wegzudenkende Quick-Response-Codes. Sie werden für Zahlungen per Smartphone genutzt und sind auf Rechnungen inzwischen obligatorisch. Darüber hinaus nutzen Banken sie für Login-Bestätigungen und zur Zwei-Faktor-Authentifizierung. Doch «quick» kann auch «dirty» sein. So können sich hinter den schwarz-weissen Codes betrügerische Organisationen verbergen. Die neueste Masche sind gefälschte Briefe, die Twint als Absender vortäuschen. Die Betrüger fordern die Empfänger darin auf, einen QR-Code zu scannen und auf der verlinkten Website ihre persönlichen Zugangsdaten einzugeben.
Kleiner Bruder des Frankens. Als Währungseinheit ist diese Bezeichnung heute praktisch nur noch in der Schweiz und in Liechtenstein gebräuchlich. In der Romandie besteht der Franken aus Centimes – eine Bezeichnung, die auch in vielen anderen französischsprachigen Ländern verbreitet ist. Etymologisch leitet sich der Rappen vom «Raben» ab. Der Name entstand wohl im 14. Jahrhundert in Freiburg im Breisgau, vermutlich als Spottname für eine dort geprägte Münze. Sie zeigte einen Adlerkopf, der fälschlicherweise für einen Raben gehalten wurde. Der Rappen ist Gegenstand verschiedener Sprichwörter, die sich mit der Tugend der Sparsamkeit befassen: «Hütt e Rappe, morn e Rappe, git e schöni Zipfelchappe». Oder: «Wer den Rappen nicht ehrt, ist des Frankens nicht wert.»
In der gesamten Deutschschweiz verbreitete umgangssprachliche Bezeichnung für den Schweizerfranken. Der Ausdruck wird fast ausschliesslich im Singular verwendet («das kostet fünf Stutz», «er gibt den Stutz mit vollen Händen aus»), wobei er oft stellvertretend für Bargeld oder Vermögen im Allgemeinen steht. Die Etymologie ist nicht restlos belegt. Vermutlich geht der Begriff auf das Verb «stutzen» zurück, das im damaligen Sprachgebrauch auch das Wechseln von Geld oder den Tauschhandel bezeichnete. Wie tief das Wort im schweizerischen Vokabular verankert ist, zeigen auch spezifische Zusammensetzungen wie Stützli-Sex für bezahlte Erotikdienstleistungen. Im Gegensatz zu deutschen Slang-Begriffen wie Moneten oder Kohle ist der Stutz in allen Gesellschaftsschichten verwurzelt und fungiert als identitätsstiftendes Synonym für die nationale Währung.
Die in der Schweiz am weitesten verbreitete Bezahl-App. Die 2017 landesweit eingeführte Finanztechnologie wurde ursprünglich von der Postfinance gegründet und hat sich in Rekordzeit durchgesetzt. Dies zeigt sich vor allem daran, dass das Verb twinten, twinter, twintare oder twintar als Synonyme für das Bezahlen mit dem Smartphone umgangssprachlich in allen Landesteilen verankert ist. In den Jahren 2024 und 2025 wurde die Twint AG zur beliebtesten Firma der Schweiz gewählt. Sämtliche Versuche, die Bezahl-App auch im Ausland zu lancieren und sich beispielsweise gegen Pay Pal durchzusetzen, waren bisher erfolglos.
Lukrative Aktion der Nationalbank. Banknoten, die zurückgerufen, aber noch nicht für wertlos erklärt wurden, können bei den Kassenstellen oder Agenturen der Nationalbank umgetauscht werden. Banknoten ab der 6. Serie von 1976 konnten unbeschränkt umgetauscht werden.Am 30. April 2025 zog die Nationalbank eine Zwischenbilanz.Zu diesem Zeitpunkt waren noch Banknoten im Gegenwert von fast 1 Milliarde Franken nicht umgetauscht. Das Geld ist jedoch nicht verloren. Die Nationalbank zahlte 890,6 Millionen Franken an den Schweizerischen Fonds für Hilfe bei nicht versicherbaren Elementarschäden sowie an den Bund und die Kantone aus; 99 Millionen Franken aus den «verschwundenen» Banknoten verblieben bei der SNB.
Bargeld gilt als schmutzig und als idealer Träger für Krankheitserreger.Während der Corona-Zeit wurde deshalb oft zum bargeldlosen Bezahlen geraten, was der Bezahl-App Twint zu Popularität verhalf. Später zeigte sich jedoch, dass eine Ansteckung über Geld im Alltag kaum eine Rolle spielt. Viele Münzen haben aufgrund ihres hohen Kupferanteils eine antimikrobielle Wirkung. Bei den Banknoten nutzen die Schweiz und andere Länder eine Mischung aus Kunststoff und Papier. Aufgrund der glatten Oberfläche setzt sich dort Schmutz weniger fest als bei reinen Papierscheinen. Untersuchungen zeigen, dass beim Anfassen von Geld nur wenige Viren haften bleiben und man davon in der Regel nicht krank wird.
Mögliche Grundlage für Vermögen. «Das Wechselgeld ins Sparschwein zu legen, ist passé!», behauptet die Thurgauer Kantonalbank auf ihrer Webseite. Stattdessen empfiehlt die Staatsbank das «Rundungssparen» über E-Banking als «einfache Methode, um Geld zu sparen». Das klingt deutlich weniger sexy als das Klimpern der Münzen. Ausserdem kann man den so erwirtschafteten Gewinn nicht in die Jasskasse stecken.
Auch als Fotokopie bekannt. Die Xerografie wird von den Schweizer Banknoten ausgetrickst. Wer versucht, eine Schweizer Banknote mit einem Farbkopierer zu vervielfältigen, erhält keine druckfrischen Nötli. Vielmehr spuckt der Apparat ein weisses Blatt Papier mit der Internetadressewww.rulesforuse.orgaus. Darunter informiert die Arbeitsgruppe der Notenbanken über Falschgeld-Bekämpfung und rechtliche Aspekte rund ums Falschgeld. Wie der Kopierschutz genau funktioniert, darüber hüllt sich die Nationalbank jedoch in Schweigen. Es handelt sich auch nicht um einen einzelnen Trick, sondern um ein ganzes Bündel aus sichtbaren Mustern, versteckten Signalen und maschinell lesbaren Merkmalen.
Begriff aus dem Geldbereich, der mit Y beginnt. Japanische Währung. Weist Gemeinsamkeiten mit dem Franken auf: Der Yen gilt ebenfalls als sichere Währung in Krisenzeiten. Da sowohl Japan als auch die Schweiz exportorientiert sind, wird ihre starke Währung für die Länder immer wieder zum Problem.
Banken- und Wirtschaftsmetropole, in der sich nach der Wahrnehmung von Nichtzürcherinnen und -zürchern zu vieles um Geld dreht. Und in der vielleicht deshalb manches ein bisschen schneller geht – auch die Abschaffung des Bargeldes. Zumindest in der Theorie: 2025 wollten sowohl der Zürcher Weihnachtsmarkt im Hauptbahnhof als auch das Zürcher Kunsthaus auf Cashless umsteigen. Nach Protesten aus der Bevölkerung mussten sie zurückrudern und akzeptieren nun wieder Bargeld. Das war absehbar. Zwischen den beiden Institutionen liegt nämlich das Niederdorf, und dort wird seit eh und je bar bezahlt. Wie singt doch Bauer Heiri, der ein Kalb verkauft hat, in der Kleinen Niederdorfoper: «De Heiri macht jetzt ohni Kohl us Zwänzgernote Alkohol.»