Senator Roger Wicker und der Abgeordnete Mike Rogers, Vorsitzender des für die Streitkräfte zuständigen Ausschusses im Repräsentantenhaus, haben ihre Sorge über den geplanten Abzug einer US-Brigade aus Deutschland zum Ausdruck gebracht. Die beiden Republikaner veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung zu diesem Thema.
Sie betonten, dass Deutschland auf die Forderungen von Präsident Donald Trump reagiert habe, indem es seine Verteidigungsausgaben deutlich erhöhte und sich im Iran-Konflikt kooperativ verhielt. Dies umfasste etwa die Genehmigung von Überflugrechten.
Die Kongressabgeordneten argumentierten, dass trotz der Erhöhung der Beiträge durch die Alliierten eine Präsenz der US-Truppen vor Ort notwendig sei, um eine effektive Abschreckung zu gewährleisten. Sie schlugen vor, anstelle eines vollständigen Abzugs die 5000 Soldaten weiter östlich in Europa stationiert zu halten, um eine starke Abschreckungspräsenz aufrechtzuerhalten.
Darüber hinaus erwähnten sie, dass das Pentagon von seinem Plan abgewichen sei, ein Bataillon für den Einsatz konventionell bewaffneter Mittelstreckenwaffen nach Deutschland zu entsenden. Offizielle Angaben der US-Regierung dazu fehlen allerdings.
Im Gegensatz dazu hatte Trumps Vorgänger Joe Biden beim Nato-Gipfel 2024 angekündigt, solche Waffen in Deutschland stationieren zu wollen.