Das Pariser Gericht hat den französischen Zementhersteller Lafarge, der jetzt zur Schweizer Holcim-Gruppe gehört, wegen Terrorfinanzierung verurteilt. Zwischen 2013 und 2014 soll das Unternehmen fast 5,6 Millionen Euro an Dschihadisten in Syrien gezahlt haben, um den Betrieb einer Fabrik während des Bürgerkriegs sicherzustellen. Unter den Empfängern befand sich auch die Terrormiliz IS. Das Gericht stellte fest, dass durch diese Gelder Terroranschläge vorbereitet werden konnten, einschließlich der Anschläge in Frankreich im Jahr 2015. Neben Lafarge wurden auch acht ehemalige Führungskräfte des Unternehmens für schuldig befunden.