Der Vulkan Mayon hat am Wochenende eine erhebliche Menge an Asche freigesetzt, was die umliegenden Gebiete stark beeinträchtigt hat. Laut der philippinischen Nachrichtenagentur PNA sind seit Samstag bereits 52 Dörfer in der Nähe des Vulkans von dieser Eruption betroffen. Infolgedessen mussten etwa 300 Familien ihre Wohnungen verlassen und wurden zu sichereren Orten gebracht.
Zudem bildeten sich erste Lavaströme, die den Vulkan hinabflossen. Feuerwehrleute und Rettungskräfte machten sich auf den Weg in das von der Naturkatastrophe betroffene Gebiet. Der Mayon ragt 2462 Meter über dem Meeresspiegel auf und befindet sich in der Bicol-Region, im südöstlichen Teil der Hauptinsel Luzon, circa 330 Kilometer südöstlich von Manila. Sein letzter Ausbruch war im Jahr 2018 verzeichnet worden. Seit Anfang des Jahres zeigte er eine zunehmende Aktivität; seit dem jüngsten Ausbruch am Samstag wurden 45 Erdbeben und 32 vulkanische Erschütterungen registriert.