Das traditionsreiche Hotel Monopol in Luzern präsentiert sich derzeit ungewohnt verhüllt. Hinter den Gerüsten und Planen verbirgt sich ein aufwendiges Bauprojekt.
Die barocke Fassade des Hotels, reich an Rokoko-Elementen, ist komplett eingerüstet. Direktor Lars Güggi erklärt gegenüber Anfragen die Hintergründe der Bauarbeiten. Seit Januar wird die Gebäudehülle saniert: “Es geht um eine gezielte Sanierung der Fassade und bestimmter architektonischer Elemente”, teilt er mit. Besonders betroffen sind die Seiten zur Pilatusstrasse und zum Bahnhofplatz, mit dem Ziel, den historischen Kern zu bewahren und zugleich die Langlebigkeit des Gebäudes sicherzustellen.
Die Bauarbeiten sollen bis in den Frühsommer andauern. Der Rückbau des Gerüstes wird dann schrittweise erfolgen. Im Inneren läuft der Betrieb weitgehend normal weiter, so der Direktor, wobei es gelegentlich zu leichten Beeinträchtigungen durch Lärm oder Sichtbarkeit kommen kann. Gäste werden transparent informiert und die Bestmöglichkeit des Komforts sichergestellt.
Über die Investitionshöhe äußert sich Güggi zurückhaltend: “Die Investition bewegt sich im üblichen Rahmen für eine sorgfältige Fassadensanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes dieser Größe”, so sein Kommentar, ohne konkrete Zahlen zu nennen.
Dieses Projekt ist Teil einer Serie von gezielten Investitionen. “Es handelt sich um eine der vielen gezielten Investitionen in den letzten Jahren”, sagt Güggi. Das Hotel verfolgt eine kontinuierliche Erneuerungsstrategie, um sowohl Qualität als auch historischen Charakter für die Zukunft zu erhalten.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Denkmalschutz. Alle Arbeiten werden in enger Abstimmung mit dem Kanton Luzern durchgeführt, wobei historische Vorgaben und architektonische Besonderheiten berücksichtigt werden.
Verwendete Quellen:
– Schriftlicher Austausch mit Lars Güggi, Direktor des Hotels Monopol
– Augenschein vor Ort