Ein erneuter Hangrutsch hat in Weggis für Alarmstimmung gesorgt, nachdem am Montag der Windlochboden / Roseweid abgerutscht ist. Dies führte dazu, dass Bäume umkippten und größere Steine losgelöst wurden. Die Gemeinde reagierte schnell mit Straßensperrungen und der Evakuierung eines Hauses sowie dem Aufstellen von Schutzvorrichtungen im gefährdeten Bereich.
Gemeindepräsident Roger Dähler erklärte gegenüber der “Luzerner Zeitung”, dass ein Stein etwa die Größe eines halben Siloballen in eine Hausfassade eingeschlagen sei, ohne Verletzte zu verursachen. Seitdem befinden sich Einsatzkräfte, Geologen und Fachleute des Kantons im Einsatz.
Laut Mitteilung der Gemeinde vom Dienstag hat sich die Situation etwas beruhigt, bleibt aber unsicher. Der anstehende Regen für das Wochenende könnte erneut Bewegungen verursachen. Meteorologische Vorhersagen von “Meteo” prognostizieren mit hoher Wahrscheinlichkeit Regen am Donnerstag, wobei bis zu 15 Millimeter Niederschlag möglich sind.
Die Gemeinde erwägt die Installation eines Messsystems zur Überwachung der Bodenbewegungen, falls sich die Lage weiter stabilisiert. Die Sperrungen der Tannenbergstrasse und eines Teils der Zingelistrasse sowie die Evakuierung des betroffenen Hauses bleiben bestehen.
Die Bevölkerung wird gebeten, das Gebiet weiträumig zu meiden und Absperrungen einzuhalten. Eine ähnliche Situation ereignete sich 2024 in Weggis, als rund 30 Kubikmeter Erde eine Straße blockierten und ein Feldblock gesprengt werden musste.
Die Gemeinde Weggis informiert weiterhin über die Lage. Dieser Bericht wurde mit zusätzlichen Informationen der Gemeinde ergänzt.
Quellen:
– Mitteilungen der Gemeinde Weggis
– Artikel in der “Luzerner Zeitung”
– Meteo-Vorhersagen für Weggis