Der Kanton Zürich hat eine Untersuchung der PFAS-Werte in lokal produzierter Milch durchgeführt, um mögliche Kontaminationen frühzeitig zu erkennen. Die Ergebnisse zeigen, dass in den meisten Proben keine oder nur geringe Rückstände von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) nachweisbar sind. PFAS sind seit den 1970er Jahren verbreitet eingesetzt worden und werden aufgrund ihrer Langlebigkeit als “Ewigkeitschemikalien” bezeichnet. Sie gelangen über Umweltwege in Lebensmittel, können jedoch laut aktuellen Erkenntnissen keine akute Gesundheitsgefährdung darstellen.
Im Jahr 2025 ermöglichte der Kanton allen Milchviehbetrieben eine kostenlose Untersuchung ihrer Milch. Fast alle nahmen teil, und bei über 650 von insgesamt 732 analysierten Proben wurden keine oder nur minimale PFAS-Rückstände gefunden. Jedoch wiesen 11 Prozent (82 Proben) Werte auf oder darüber auf, die gemäß dem Orientierungswert besorgniserregend sind. Die betroffenen Substanzen umfassen hauptsächlich das seit 2011 in der Schweiz verbotene PFOS.
Während der Bauernverband feststellt, dass Zürcher Milch generell bedenkenlos konsumiert werden kann, fordern die Grünen ein Verursacherprinzip zur Finanzierung von Sanierungs- und Monitoringmaßnahmen.
In einer weiteren Entwicklung hat Yasmine Bourgeois bekannt gegeben, ihr Gemeinderatsmandat niederzulegen, da sie aus der Stadt Zürich wegzieht. Sie bleibt jedoch politisch aktiv, insbesondere im Bildungsbereich. Brenda Mäder wird in der kommenden Legislatur ihre Nachfolge antreten.
Zudem plant die Stadt Zürich, Betriebsbeiträge für 39 Kulturinstitutionen zu erhöhen, um faire Arbeitsbedingungen zu gewährleisten und die Empfehlungen der Berufsverbände einzuhalten. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 4,62 Millionen Franken pro Jahr.
Beim Höngger Wehr werden die Sicherheitsvorkehrungen für Gummibootfahrer verbessert, indem provisorische Aus- und Wiedereinstiegsstellen durch langfristige Anlagen ersetzt werden. Dieses Projekt startete Mitte Februar und wird bis Ende Juli andauern.
Das Zürcher Unternehmen Rivr wurde von Amazon übernommen, welches die vierbeinigen Lieferroboter für den Zustellungsprozess nutzen möchte. Trotz der Übernahme plant Rivr, seinen Hauptsitz in Zürich beizubehalten und weiter auszubauen.
Schließlich hat die SVP angekündigt, dass Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli bei den kantonalen Wahlen im April 2027 erneut antreten wird. Unter ihrer Führung haben einige Spitäler positive Finanzberichte veröffentlicht.