Der Kanton Luzern plant, die temporäre Asylunterkunft auf der Sempacher Allmend bis Ende September 2026 zu schliessen. Der Grund für diese Entscheidung ist die geplante Nutzung des Gebäudes als Büroprovisorium während der Sanierung des benachbarten Ausbildungszentrums Sempach, wie aus einer Mitteilung des Kantons hervorgeht.
Seit Oktober 2022 diente das ehemalige Bürogebäude von Suisag als Kollektivunterkunft für Geflüchtete. Der Kanton Luzern mietet dieses Gebäude zur Unterbringung dieser Personen. Mit der bevorstehenden Schliessung werden etwa 50 Plätze wegfallen, für die bisher kein Ersatz gefunden wurde.
Die Spannung im Asyl- und Flüchtlingswesen bleibt bestehen. Im Dezember 2025 erhielt der Kanton Luzern die Baubewilligung für das Provisorium, die seit Anfang 2026 rechtskräftig ist. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Jahr 2027 beginnen.