Chuck Norris, bekannt aus der TV-Serie «Walker, Texas Ranger», hat sich durch seine Karriere als Karate-Weltmeister und Action-Darsteller einen legendären Ruf erarbeitet. Trotz seiner Beliebtheit galt er wegen seiner Trump- und Waffenliebe auch als Außenseiter in Hollywood.
Norris verstarb laut einem Instagram- und Facebook-Post seiner Familie friedlich im Beisein der Familie am Freitag, wobei die Todesursache nicht genannt wurde. Seine humorvollen «Chuck Norris facts» wie «Chuck Norris kann Bälle umkippen» oder «Chuck Norris würzt sein Steak mit Pfefferspray», sind weltweit bekannt und Teil der Pop-Kultur.
Aufgewachsen in einer streng religiösen Familie in Oklahoma, erlernte Norris Tang Soo Do während seiner Zeit als Soldat in Korea. Als Kampfsportlehrer wurde er in den 1960er Jahren berühmt und war mehrere Jahre Karate-Weltmeister im Mittelgewicht. Durch Freundschaften mit Bruce Lee und Steve McQueen schaffte er es nach Hollywood, wo er in Filmen wie «Der Bulldozer» und «Delta Force» zu sehen war.
Norris verkörperte Cordell Walker in der Serie «Walker, Texas Ranger», die ihn über acht Jahre hinweg berühmt machte. In späteren Jahren spielte er 2012 noch im Film «The Expendables 2». Kritik erntete er jedoch für seine Rolle im Actionfilm «Agent Recon» von 2024.
Seine ultrakonservative Haltung, besonders in Bezug auf Waffen und Bildung, prägte auch sein öffentliches Leben. Als Markenbotschafter bei Glock und Kolumnist der rechtsgerichteten Webseite «World Net Daily» verteidigte Norris seine Ansichten vehement. Er unterstützte den republikanischen Präsidenten Donald Trump nach einer Begegnung im Jahr 1974, die ihn motiviert habe, Schauspieler zu werden.
Norris verstand es, seine Lebensprinzipien – Glaube, Familie, Fitness, Freiheit und Kampf – in seine Arbeit einfließen zu lassen. Er bot auf seiner Webseite Silbermünzen mit seinem Abbild an und präsentierte sich als Vorbild für «echte Amerikaner». Seine Fans erinnern sich vor allem an den legendären Chuck-Norris-Witzen und seine Rolle in der Unterhaltungsindustrie.
Norris hinterlässt eine fünfköpfige Familie, zwei Kinder aus seiner Ehe mit Gena O’Kelley und drei weitere aus früheren Beziehungen.