Der FC Zürich hat seine Niederlagenserie nach vier Spielen beendet, indem er den bislang ungeschlagenen Leader FC Thun mit 2:1 schlug. Die Grasshoppers aus Zürich verfehlten hingegen nach dem Trainerwechsel einen erfolgreichen Neustart und unterlagen bei Servette mit 0:5.
(sda) Der FCZ benötigte etwas Glück, um gegen den formstarken Gegner zu triumphieren. Die beiden entscheidenden Tore fielen unerwartet: Reverson erzielte das erste nach einer Phase der vergebenen Chancen durch Thun und Ivan Cavaleiro netzte in der 77. Minute zum 2:1 ein, als die Gäste dem Ausgleich näher schienen. Valon Berisha lieferte bei beiden Toren jeweils die Flanke.
Leonardo Bertone hatte kurz vor der Pause den Anschlusstreffer für Thun markiert, indem er einen Kunstschuss zum 1:2 verwertete. Ein Strafstoßpfiff blieb dem FCZ verwehrt, als Schiedsrichter Lukas Fähndrich bei einem Handspiel von Sebastian Walker keine Gelbe Karte zeigte.
Die Defensive des FC Zürich hielt stark und sorgte mit mutigen Angriffsversuchen für Gefahr. Der Heimsieg bietet Entlastung nach jüngsten Rückschlägen, während sie in der Tabelle nun zehn Punkte Vorsprung auf den vorletzten Platz haben.
GC hingegen erlebte eine katastrophale Startviertelstunde bei Servette und verlor mit 0:5. Trainer Gernot Messner konnte nicht verhindern, dass sein Team auseinanderfiel. Zwischen der 8. und 18. Minute trafen Kadile (zweimal), Stevanovic und Ayé für die Gastgeber.
Die Grasshoppers zeigten sich kopflos in ihrer Defensive. Ein schwerwiegender Fehler von Abdoulaye Diaby ermöglichte das 0:3, als er einen Rückpass auf Justin Hammel verpasste und Stevanovic das Tor unbeschwert traf.
Hammel bewahrte sein Team vor einem noch höheren Rückstand durch die Rettung eines Penaltys von Kadile und eine starke Parade gegen Ayé. Servette setzte den Schlusspunkt mit Stevanovics zweitem Treffer in der 72. Minute, während Michael Frey bei GC kurz nach Wiederanpfiff nur an den Pfosten traf.