Loïc Meillard zeigt nach wie vor eine beeindruckende Frühlingsform und krönte das Weltcup-Finale im norwegischen Hafjell mit einem zweiten Platz im Slalom. Dieser Erfolg markiert seinen achten Podestplatz in den letzten zehn Rennen, einschließlich der Olympischen Spiele. Insgesamt erreichte der 29-jährige Walliser aus acht Weltcuprennen dieses Saison das Podium.
Im zweiten Lauf des Slaloms startete Meillard als Letzter und musste sich dem starken Timon Haugan geschlagen geben, der von Position drei auf eins sprang. Der Norweger setzte sich gegen den Olympiasieger um 0,44 Sekunden durch. Den dritten Platz belegte der Finne Eduard Hallberg.
Vor diesem letzten Rennen standen vier Fahrer im Kampf um die kleine Kugel. Atle Lie McGrath gewann diese in seinem Heimatland und benötigte dafür die Unterstützung seines Jugendfreundes Lucas Pinheiro Braathen aus Brasilien, der unmittelbar nach McGrath ins Ziel kam. Dadurch sicherte sich der Norweger den ersten Platz in der Slalom-Wertung. Braathen landete als Dritter, während Clément Noël Zweiter wurde.
Für Tanguy Nef und Daniel Yule spiegelte das letzte Rennen die bisherige Saison wider. Der Genfer Nef erreichte mit einem soliden Lauf den sechsten Platz und schaffte damit seinen siebten Einzug in die Top 10, aber der Sprung nach vorne gelang ihm erneut nicht. Yule büßte im ersten Lauf viel Zeit auf dem beschädigten Kurs ein, konnte jedoch im zweiten Durchgang vier Positionen gutmachen.
Giuliano Fux erlebte bei seinem Weltcup-Debüt eine Enttäuschung, als er nach rund 20 Fahrsekunden im ersten Lauf ausschied. Dieses Ergebnis beendete seine Feuertaufe in der Königsklasse des Skirennens.
Quelle: SRF zwei, sportlive, 25.03.2026, 10:15 Uhr