Mit dem Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden, engagiert sich die Stadt Luzern dafür, dass Unternehmen auf Lastenvelos umsteigen. Diese speziell konstruierten Fahrräder sind für den Transport größerer Ladungen ausgelegt. Die Zusammenarbeit mit der Albert-Koechlin-Stiftung (AKS) wurde am Mittwoch in einer Mitteilung bekanntgegeben.
Das Förderprogramm «clever unterwegs», welches die AKS 2022 ins Leben rief, soll dazu beitragen, dass Menschen bewusster reisen, Fahrzeuge teilen und Transporte klimafreundlicher gestalten. Dieses Programm läuft bis voraussichtlich 2028 und involviert Partner aus Wirtschaft, öffentlicher Hand sowie Zivilgesellschaft.
Luzern investiert 270’000 Franken in dieses Projekt, um Firmen zu unterstützen, die sich für den Kauf eines Lastenvelos entscheiden. Diese erhalten einen finanziellen Anteil von bis zu 50 Prozent des Kaufpreises erstattet. Zusätzlich gewährt die AKS bis zu 1000 Franken an Unternehmen, die ihr Velo beschriften lassen.
Das Engagement der Stadt basiert auf ihren Klimazielen: Der Anstieg des Wirtschaftsverkehrs und vor allem von Lieferwagenfahrten stellt eine Herausforderung für den Erreichungsgrad dieser Ziele dar. Umso wichtiger ist es, Unternehmen zu ermutigen, klimafreundlichere Transportmittel einzusetzen.
Seit dem Start des Programms im Jahr 2022 haben über 80 Unternehmen teilgenommen. Die Nachfrage nach der Förderung ist hoch, da viele den schnelleren und verlässlicheren Stadtverkehr mittels Lastenvelos schätzen.