In der Gemeinde Weggis bleibt die Situation rund um den instabilen Hang weiterhin angespannt. Nach dem Rutschereignis am Montagabend im Bereich Tannenbergstrasse hat sich die Behörde zu erweiterten Überwachungsmaßnahmen entschlossen, während die Sperrungen beibehalten werden.
Laut einem Bericht von zentralplus wurde nach einer Expertenbesprechung ein intensiveres Monitoring vorgeschlagen und umgesetzt. Ein geplantes messtechnisches System soll kontinuierlich Bewegungen im Hang erfassen. Dabei wird die Installation von GPS-Messpunkten sowohl innerhalb als auch außerhalb der Rutschmasse geplant, um Verschiebungen des Geländes zu dokumentieren. Zudem sind Drohnenflüge vorgesehen, um die Entwicklung der Rutschung auf einer größeren Fläche zu beurteilen.
Die bislang getroffenen Maßnahmen, insbesondere die Sperrungen von Teilen der Tannenbergstrasse und der Zingelistrasse, bleiben bestehen. Die Gemeinde betont, dass sich die Lage in den kommenden Tagen wegen der anstehenden Niederschläge weiterentwickeln wird, da Regen nassen Boden verursacht, was Rutschungen begünstigt.
Die Einwohner werden erneut aufgefordert, das Gebiet nicht zu betreten und die Sperrungen strikt einzuhalten. Durch den Hangrutsch wurden im Bereich Windlochboden und Roseweid Bäume umgestürzt und große Steine abgetragen; zudem musste ein Haus geräumt werden.
Aktuelle Informationen gibt es auf der Website der Gemeinde Weggis.