Thomas Gutersohn, Nahost-Korrespondent, sieht das Zusammentreffen der israelischen und libanesischen Botschafter als ein symbolisches Zeichen für den Wunsch beider Länder nach Annäherung. Trotzdem gibt es inhaltlich kaum Veränderungen an den bisherigen Positionen.
Beide Seiten äußern das Interesse, ein Friedensabkommen zu schließen und die Hisbollah-Miliz im Libanon zu entwaffnen. Die Meinungsverschiedenheiten betreffen jedoch die Vorgehensweise. Israel plant zum Beispiel den Aufbau einer Pufferzone von bis zu 30 Kilometern in libanesisches Gebiet, was für den Libanon nicht akzeptabel ist, erklärt Gutersohn.