Ein Vorfall mutmaßlichen Betrugs im Zusammenhang mit Agrarsubventionen hat zu politischen Konsequenzen in Griechenland geführt. Zwei Minister und ein Staatsekretär sind zurückgetreten und wurden durch neue Amtsinhaber ersetzt.
Die Europäische Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen, unter anderem gegen die zurückgetretenen Politiker, wegen mutmaßlicher Veruntreuung von EU-Subventionen. Der Betrug wurde im vergangenen Jahr aufgedeckt und soll sich um das erschleichen von Subventionen durch griechische Viehzüchter gedreht haben.
Die betroffenen Parlamentarier und Amtsträger gehören der konservativen Partei Nea Dimokratia an, die von Regierungschef Kyriakos Mitsotakis geführt wird.