Im Zusammenhang mit dem Brand in einem Bar in Crans-Montana, der am Silvesterabend 41 Todesopfer und 115 Verletzte forderte – darunter viele Italiener –, hat sich Italien als Zivilpartei im laufenden Strafverfahren eingeschaltet. Laut einer Mitteilung von Palazzo Chigi wurde das Dokument der Zivilbeteiligung der Republik Italien vom Kabinett über die Generalanwaltschaft des Staates, welche ihrerseits einen Schweizer Anwaltskanzlei beauftragt hat, eingereicht. Dieser Schritt erfolgt aufgrund des direkten Schadens am italienischen Staatshaushalt durch den umfangreichen Einsatz von Ressourcen der nationalen Zivilschutzbehörde für medizinische, psychologische und logistische Hilfeleistungen an die betroffenen Landsleute.