Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) sind aufgrund des andauernden Konflikts im Iran erhöhte Inflation und ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum zu erwarten. IWF-Generaldirektorin Kristalina Georgieva äußerte sich gegenüber Reuters, kurz vor der Veröffentlichung einer neuen Prognose zur globalen Wirtschaftslage: ‘Ohne diesen Krieg hätten wir eine Anhebung unserer Wachstumsprognosen erwägt. Doch nun zeichnet sich ein Bild von steigenden Preisen und einem langsameren Wachstum ab.’ Sie hält diese Erwartung auch bei einer schnellen Beendigung des Konflikts für realistisch.
Hätte der Krieg nicht stattgefunden, hätte der IWF seine Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum leicht angehoben und Zahlen von 3,3 Prozent im Jahr 2026 sowie 3,2 Prozent im Jahr 2027 erwartet.