Angesichts des Iran-Kriegs sieht die EU keinen unmittelbaren Mangel an Kerosin. Dies erklärte der EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas und fügte hinzu, dass man sich dennoch auf eine mögliche Knappheit vorbereite. Die Europäische Union verfügt über Notvorräte, die im Bedarfsfall freigegeben werden könnten. Zudem besteht langfristig die Möglichkeit, vermehrt Flugzeugtreibstoff aus den USA zu beziehen. Derzeit wird etwa ein Fünftel des in der EU genutzten Kerosins durch die Strasse von Hormus transportiert, die durch den Konflikt blockiert ist.
Der EU-Verkehrskommissar unterstrich die Wichtigkeit, dass die Schifffahrt in dieser Meerenge wieder aufgenommen wird.