In kürzester Zeit ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle an gleicher Stelle in Luzern. Die Lichtgeschwindigkeit des Unfalles resultierte in leichten Verletzungen bei mehreren Personen.
Zwischen den Unfällen auf der Autobahn A2 nahe Schenkon lagen lediglich Stunden. Laut einer Mitteilung der Luzerner Polizei führten diese Vorfälle zu erheblichen Störungen im Verkehr und verursachten leichte Verletzungen bei mehreren Beteiligten.
Der erste Unfall geschah am Donnerstag kurz vor 17.30 Uhr in südlicher Fahrtrichtung. Eine Autofahrerin musste aufgrund von stockendem Verkehr stark bremsen, was auch das folgende Auto zwang, abrupt anzuhalten. Ein weiteres Fahrzeug erkannte die Situation zu spät und konnte nicht rechtzeitig stoppen, sodass es in den Pkw vor ihm raste und diesen ins Heck des vorausfahrenden Wagens schob.
Der Rettungsdienst 144 brachte zwei Erwachsene sowie drei Kinder zur ärztlichen Kontrolle in ein Spital. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen, während zwei Fahrzeuge schwer beschädigt wurden und abgeschleppt werden mussten. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf 35‘000 Franken. Dieser Unfall führte im Berufsverkehr zu erheblichen Stau.
Knapp sieben Stunden später kam es noch zu einem weiteren Unfall in derselben Fahrtrichtung, als ein Autofahrer bei laufenden Unterhaltsarbeiten im Tunnel Mariazell die veränderte Verkehrsführung übersah. Der Pkw prallte gegen die Fahrbahnüberleitung und hob sich dadurch auf, wodurch er schließlich auf dem Dach landete. Der Fahrer zog sich dabei leichte Blessuren zu, konnte das Fahrzeug jedoch eigenständig verlassen.
Auch dieses Auto wurde als Totalschaden deklariert und abtransportiert. Die genaue Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.