Das Museum Langmatt in Baden, bekannt für seine bedeutende Privatsammlung des französischen Impressionismus, eröffnet am 9. Mai endlich wieder seine Türen. Renoir, Monet und Cézanne sind nur einige der Künstler, deren Werke hier zu bewundern sind.
Nach einer zwei Jahre dauernden Schließung aufgrund von dringenden Sanierungsarbeiten an der Jugendstilvilla, in der sich das Museum befindet, konnte es dank des Verkaufs von drei Paul-Cézanne-Gemälden für 40,5 Millionen Franken finanzielle Stabilität erlangen. “Trotz unseres Bedauerns über den Verkauf sind wir zufrieden mit dem erreichten Ziel”, erklärte Stiftungsratspräsident Lukas Breunig.
Die Entscheidung des Museums, Werke zu veräußern, wurde von der Schweizer Sektion des Internationalen Museumsverbandes Icom als Tabubruch kritisiert. Doch die finanzielle Notlage ließ dem Museum keine andere Wahl. Währenddessen tourten die Gemälde durch Europa: Ausstellungen in Lausanne, Köln und Wien lockten über 302.000 Besucher an.
Nun bereitet sich das Museum auf den Neustart vor. Die wertvollen Impressionisten-Gemälde werden sorgfältig entpackt und von Experten begutachtet, um mögliche Schäden zu erkennen. Mit speziellen Klimakisten wurden die Werke während ihrer Reise geschützt.
Museumsdirektor Markus Stegmann zeigt sich erfreut über den Fortschritt: “Die Bilder sind wieder da und wir bereiten uns auf ihre Präsentation vor.” Die Ausstellung wird etwa 80 Gemälde umfassen. Ein neues Lichtkonzept, das die Atmosphäre der Werke betont, sowie ein restaurierter Boden werden Besucherinnen und Besucher erfreuen.
Die Wiedereröffnung am 9. und 10. Mai lädt zur Entdeckung des renovierten Museums ein. Mit einem historisch rekonstruierten Park, einem neuen Pavillon und kreativen Angeboten für Kinder wird der Neustart gefeiert. Das Regionaljournal Aargau Solothurn berichtete am 14. April 2026 um 17:30 Uhr über diese Entwicklungen.